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Blacklist-Monitoring (RBL) für eigene Mailserver

Ihr betreibt eigene Mailserver? Dann solltet ihr auch die wichtigsten Blacklist darauf überwachen, ob eure Mailserver-IPs dort gelistet sind.

Was ist eine RBL?

RBL steht für „Real-Time Blackhole List“. Vielen ist vielleicht auch die Abkürzung DNSBL schonmal über den Weg gelaufen, die für „DNS-based Blackhole List“ steht.  In den meisten Listen werden einfach IP-Adressen von Mailserver gelistet, die als Spamversender bekannt sind. Diese Listen werden dann  wiederum von anderen Mailservern genutzt um eingehende Mails als Spam zu deklarieren. Je nach Mailserverkonfiguration wird die Mail dann direkt geblockt oder der Score der Mail innerhalb des Spamfilters (z.B. bei Spamassassin) erhöht sich.

Monitoring der RBLs auf die eigene Mailserver-IP

Also erklärt sich quasi von selbst, warum ihr eure Mailserver-IPs fern halten solltet aus diesen Datenbanken. 😉 Wenn über eure Mailserver kein Spam verschickt wird (was in der Regel ja der Fall sein sollte), dann braucht ihr euch eigentlich keine Sorgen machen. Eigenlich! Den es kommt schon mal vor, dass IPs von Mailservern unberechtigt in solchen Listen auftauchen – also gehen wir lieber auf Nummer sicher.



rbl-check

Bei http://rbl-check.org/könnt ihr kostenlos eure Mailserver-IPs eintragen, die Blacklists werden einmal pro Stunde mit euren IPs abgeglichen und wenn etwas gefunden wird, gibts eine Mail. Alles kostenlos! Ich nutze diesen Dienst bereits seit einigen Jahren. Ich hatte in der Zwischenzeit glaub ich 2 mal den Fall, dass ich eine Mail bekommen hatte für eine Blacklist – die IP dort nach manueller Prüfung aber gar nicht gelistet war.

rbl-check.org bietet auch eine API an, falls euch das lieber ist.

Autor: Timo Dreger

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