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Antispam und Antivirus Schutz aus der Cloud

Wer selber einen Emailserver betreibt kennt das Problem, dass man ständig gegen neuen Spam und neue Viren ankämpfen muss. Die auf dem Markt befindlichen Lösungen arbeiten hier zwar eigentlich selbstlernend. Trotzdem muss man hier regelmäßig händisch nachjustieren, Einstellungen ändern und Verbesserungen implementieren.

Hier existiert das klassische Katze/Maus-Spiel zwischen Spammern und Emailserverbetreibern Immer wieder gibt es neue Ansätze, wie Greylisting, die irgendwann dann wieder als überholt gelten, da sich die Spammer darauf eingestellt haben.

Wenn sich einfach mal entsspannt zurück lehnen möchte, was das Thema Antispam angeht, dann kann man darüber nachdenken, diesen Filter von einem Dritten betreuen zu lassen. Dafür bietet sich natürlich ein Cloudservice an.

Ein Anbieter für Cloud AntiSpam & AntiVirus ist der Anbieter spambarrier. Ein deutscher Anbieter, der den Dienst in einem deutschen Rechenzentrum nach deutschen Datenschutzgesetzen betreibt. Sehr interessant ist hierbei, dass es eine grundsätzlich kostenlose Variante gibt, die schon einen guten Schutz bietet und auch nicht begrenzt ist auf Anzahl Emailaccounts, Traffic oder sonstiges.



Die kostenpflichtigen Tarife belaufen sich auf 5 – 100 EUR im Monat pro Domain und unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Verfügbarkeit des Dienstes und der Supportmöglichkeiten. In der teuersten Variante ist dann ein 24/7 Emailsupport sowie ein Telefonsupport enthalten bei einer Verfügbarkeit von 99,9%.

Interessant ist auch die Möglichkeit eine API zu nutzen, mit deren Hilfe z.B. neue Domains automatisiert angelegt werden können oder aber auch Einstellungen geändert werden können. Damit wird das Produkt auch für Enterprise-Kunden interessant.

Technisch werden die Emailserver des Anbieters einfach “dazwischen geschaltet”. Das heißt, man ändert seinen MX-Record für seine Domain im DNS und alle Emails gehen automatisch an die Emailserver des Anbieters. Dieser prüft die eingehenden Emails und leitet sie nach Prüfung an die eigentlichen Emailserver des Kunden weiter. Somit lässt sich das ganze leicht und schnell implementieren und auch jederzeit wieder ohne große Aufwände rückgängig machen.

Bei Interesse bietet es sich an den Dienst einfach mal mit der kostenlosen Variante auszuprobieren.

Autor: Timo Dreger

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1 Kommentar

  1. Ich finde das Thema sehr schwierig. Ich habe ebenfalls das Problem bei den großen Anbietern, dass manchmal Robots eine Fülle von E-Mails an alle möglichen Adresse schicken und man dann komische Antworten bekommt.

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