Xen Migration

August 26th, 2010 von Timo Dreger

Aktuell haben wir einige Xen-Installationen umzuziehen. Daher hier mal eine kurze Anleitung, wie man es durchführen kann.
In unserem Fall wurde die Dom0 jeweils komplett neu installiert (vorher Debian etch, Neuinstallation mit Debian lenny). Die DomU liegt im LVM.

  1. Herunterfahren der DomU:
    # xm shutdown hostname
  2. Kopieren der DomU auf die neue Dom0:
    # dd if=/dev/vg0/hostname_domu-disk | ssh -c blowfish hostname_neue_dom0 “dd of=/dev/vg0/hostname_domu-disk”
  3. Mounten und neue Kernel-Module hineinkopieren
    # mount /dev/vg0/hostname_domu-disk /mnt
    # cp -a /lib/modules/`uname -r` /mnt/lib/modules/
    # umount /mnt
  4. Kopieren der DomU-Konfiguration auf die neue Dom0
  5. Editieren und folgende Zeile hinzufügen:
    extra = ‘xencons=tty clocksource=jiffies’
  6. Außerdem die IP-Adresse änden und den neuen Kernel eintragen:
    kernel  = ‘/boot/vmlinuz-2.6.26-2-xen-amd64′
    ramdisk = ‘/boot/initrd.img-2.6.26-2-xen-amd64′
  7. DomU wieder hochfahren:
    # xm create /etc/xen/hostname_domu.cfg
  8. Die /etc/networking/interfaces öffnen und neue IP-Adresse konfigurieren.
  9. /etc/resolv.conf öffnen und neue Nameserver hinterlegen

Hier hat das so prima geklappt.

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Xen vif-route und mehrere IP-Adressen in DomU

August 13th, 2010 von Timo Dreger

Wer in der DomU mehrere IP-Adressen auf dem eth0-Interface nutzen möchte (also eth0, eth0:0, etc.), der muss auch die zusätzlichen IP-Adressen in die Konfiguration der DomU aufnehmen.

Bei einer IP-Adresse sieht der Eintrag in der Regel so aus:

vif  = [ 'ip=192.168.1.1']

Bei 2 IP-Adressen dann:

vif  = [ 'ip=192.168.1.1 192.168.1.2']

Die IP-Adressen müssen also mit Leerzeichen ausgelistet werden. Ich musste ganz schön lange suchen, bis ich die richtige Syntax rausgefunden habe.

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