Artikel zu IGEL Thin Clients im ADMIN Magazin

Februar 9th, 2011 von Timo Dreger

Im Heft 06/2010 ist ein weiterer Artikel von mir im ADMIN Magazin erschienen: Einfaches Management von Igel-Thin-Clients

Außerdem ist der Artikel zu Redundante Netzanbindung mit VMware ESX nun auch frei im Internet lesbar: http://www.admin-magazin.de/content/redundante-netzanbindung-mit-vmware-esx

Beide Artikel sind auch im englischen Schwestermagazin veröffentlicht worden: http://www.admin-magazine.com/content/issue-2010-02-backup-showdown

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Mein Umstieg von iPhone 3G auf HTC Desire (Android)

Januar 12th, 2011 von Timo Dreger

Seit einigen Tagen bin ich Besitzer eines HTC Desire. Ich war ca. 2,5 Jahre zufriedener Besitzer des iPhone 3G. Als das 3GS raus kam, sah ich keinen Grund mir das neue Gerät anzuschaffen. Beim iPhone 4 war es ähnlich. Da die Vertragsverlängerung anstand, musste ich mich jedoch entscheiden. Ein iPhone4 wollte ich jedoch nicht haben, da es meiner Meinung nach zu viele Probleme gibt: Antenne und die Stabilität des Gehäuses, wenn es mal auf den Boden fällt. Außerdem kommt sicher in den nächsten Monaten ein neues heraus und man ärgert sich wieder, dass man nicht das aktuelle hat! Auch das 3GS war für mich keine Alternative – dann kann ich auch mein 3G behalten.

Also weiter umgeschaut…

Windows Phone 7 steckt noch etwas in den Kinderschuhen – hier warte ich lieber noch ein paar Monate bis ich ein solches Gerät nutze. Außerdem hab ich keinen Bekannten, der bereits eins hat. Ausgiebiges Testen war also auch nicht möglich. Bleibt eigentlich nur noch Android. Hier wollte ich auf jedenfall ein HTC-Gerät. Ich habe das HTC Desire und das Desire HD ins Auge gefasst. Nach einem Test im Mobilfunkladen war mir das HD einfach viel zu groß als Handy (zu Hause nutze ich ja auch noch ein iPad – für unterwegs reicht also ein kleineres Gerät). Ein Freund von mir hat sein Desire auch schon einige Monate im Einsatz und ist sehr zufrieden.

Ich habe mein Desire nun seit einigen Tagen im Einsatz und bin eigentlich sehr zufrieden. Einige Sachen, die mir in den letzten Tagen aufgefallen sind:
Pro:

  • Widgets: Die fehlen mir unter iOS. Echt klasse – man kann sich seinen Desktop frei gestalten
  • Man kann auswählen, welche Apps angezeigt werden auf dem Desktop – alle anderen finden man über “Alle Apps” – das macht das ganze etwas übersichtlicher.
  • Benachrichtigungen: Eine solche Funktion gibts gar nicht auf dem iPhone. Hier wird z.B. angezeigt, wenn Apps fertig installiert wurden.
  • Die LED über dem Display zeigt mir SMS oder Anrufe in Abwesenheit
  • Beim Hochnehmen des Telefons wird das Klingeln leiser; Wenn ich es mit dem Display auf den Tisch lege, hört das klingeln ganz auf.
  • Die Zurück-Taste ist prima. ,
  • Er startet den Download/die Installation von Apps ohne den Market zu verlassen. Bei iOS ist er immer raus gesprungen.

Contra:

  • Derzeit funktioniert bei mir das WLAN mit einem Aruba, Alcatel-Lucent AP nicht. Es scheint wohl viele Probleme mit Android und einigen WLAN-APs zu geben. Ich bin dran. Sollte ich eine Lösung finden, werde ich hier berichten.
  • Das Mail-App von HTC ist schlechter als das von Apple. Bin umgestiegen auf K-9 Mail – bisher zufrieden.
  • Der Market ist sehr unübersichtlich, da zu viele schlechte Apps drin sind.

Ich werde sicher in einigen Monaten nochmal über meine Erfahrungen berichten oder einige Apps vorstellen.

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Terminalserver: Benutzer bei nächtlichem Neustart richtig abmelden

Januar 12th, 2011 von Timo Dreger

Wer Windows-Terminalserver betreut, wird diese eventuell jede Nacht oder zumindest in regelmäßigen Abständen Neustarten wollen. Oft lassen jedoch Benutzer ihre Rechner auch über Nacht an oder es wird sogar Nachts an den Geräten gearbeitet. Daher bietet es sich für den 24-Stunden-Betrieb an, nur einen Teil der Farm neu zu starten, sodass die Benutzer direkt auf andere aktive Server ausweichen können.

Wenn man sicher gehen möchte, dass die Benutzer korrekt abgemeldet werden und die Profile zurückgeschrieben werden, bevor der Neustart durchgeführt wird, kann man sich mit einem Script helfen:

rem Anmeldungen an diesem Server deaktivieren
\\CONTOSO.MSFT\NETLOGON\psexec.exe \\ctx-xenappxx change logon /disable

rem Meldungen an die Benutzer senden
msg * /SERVER:ctx-xenappxx “Dieser Server wird in 10 Minuten neu gestartet. Bitte melden Sie sich sofort ab, da Sie ansonsten automatisch abgemeldet werden”

rem 5 Minuten warten
TIMEOUT /T 300 /NOBREAK

rem Meldungen an die Benutzer senden
msg * /SERVER:ctx-xenappxx “Dieser Server wird in 5 Minuten neu gestartet. Bitte melden Sie sich sofort ab, da Sie ansonsten automatisch abgemeldet werden”

rem 3 Minuten warten
TIMEOUT /T 180 /NOBREAK

rem Meldungen an die Benutzer senden
msg * /SERVER:ctx-xenappxx “Dieser Server wird in 2 Minuten neu gestartet. Bitte melden Sie sich sofort ab, da Sie ansonsten automatisch abgemeldet werden”

rem 2 Minuten warten
TIMEOUT /T 120 /NOBREAK

rem Alle Benutzer abmelden
\\CONTOSO.MSFT\NETLOGON\psexec.exe \\ctx-xenappxx c:\session_logoff.bat

rem Server neu starten
shutdown /r /m \\ctx-xenappxx /t 30 /c “Server wird jetzt neu gestartet!”

Zuerst wird das Anmelden an dem Server deaktiviert, damit der User sich abmelden kann und direkt wieder anmelden kann – aber dann auf einen Server kommt, der gerade nicht neu gestartet wird. Dann wird der User mehrmals über den anstehenden Neustart benachrichtigt und zum Schluss werden die offenen Sessions abgemeldet und der Server startet neu.

Achtung: Unbedingt daran denken, dass die Anmelden nach dem Neustart wieder aktiviert werden müssen (bin mir nicht sicher, ob dies automatisch passiert – hatte in meinem Fall keine Relevanz, da Provisioning verwendet wird und die Änderung nach dem Neustart eh verschwunden ist).

Auf jedem Terminalserver muss lokal die Datei c:\session_logoff.bat angelegt werden mit dem Inhalt:

query session >session.txt
for /f “skip=1 tokens=3,” %%i in (session.txt) DO logoff %%i
del session.txt

Hab es leider nicht geschafft den Inhalt direkt via pxexec aufzurufen. Und UNC-Pfade werden nicht unterstützt, sonst hätte ich es auch auf NETLOGON gepackt.

Weitere Infos vom Microsoft dazu: http://support.microsoft.com/kb/259436/en-us und http://support.microsoft.com/kb/320183/en-us

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Artikel “Redundante Netzanbindung mit VMware ESX” im ADMIN Magazin

September 17th, 2010 von Timo Dreger

Gestern ist die Ausgabe 05/2010 des ADMIN Magazin am Kiosk erschienen. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema Virtualisierung. Passend dazu habe ich den Artikel “Redundante Netzanbindung mit VMware ESX” geschrieben. Er beschreibt die Anbindung von ESX Servern an 2 Switches.

Weitere Infos zum aktuellen Heft und Online-Bestellmöglichkeiten findet Ihr direkt auf der Webseite des ADMIN Magazin.

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Xen Migration

August 26th, 2010 von Timo Dreger

Aktuell haben wir einige Xen-Installationen umzuziehen. Daher hier mal eine kurze Anleitung, wie man es durchführen kann.
In unserem Fall wurde die Dom0 jeweils komplett neu installiert (vorher Debian etch, Neuinstallation mit Debian lenny). Die DomU liegt im LVM.

  1. Herunterfahren der DomU:
    # xm shutdown hostname
  2. Kopieren der DomU auf die neue Dom0:
    # dd if=/dev/vg0/hostname_domu-disk | ssh -c blowfish hostname_neue_dom0 “dd of=/dev/vg0/hostname_domu-disk”
  3. Mounten und neue Kernel-Module hineinkopieren
    # mount /dev/vg0/hostname_domu-disk /mnt
    # cp -a /lib/modules/`uname -r` /mnt/lib/modules/
    # umount /mnt
  4. Kopieren der DomU-Konfiguration auf die neue Dom0
  5. Editieren und folgende Zeile hinzufügen:
    extra = ‘xencons=tty clocksource=jiffies’
  6. Außerdem die IP-Adresse änden und den neuen Kernel eintragen:
    kernel  = ‘/boot/vmlinuz-2.6.26-2-xen-amd64′
    ramdisk = ‘/boot/initrd.img-2.6.26-2-xen-amd64′
  7. DomU wieder hochfahren:
    # xm create /etc/xen/hostname_domu.cfg
  8. Die /etc/networking/interfaces öffnen und neue IP-Adresse konfigurieren.
  9. /etc/resolv.conf öffnen und neue Nameserver hinterlegen

Hier hat das so prima geklappt.

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Xen vif-route und mehrere IP-Adressen in DomU

August 13th, 2010 von Timo Dreger

Wer in der DomU mehrere IP-Adressen auf dem eth0-Interface nutzen möchte (also eth0, eth0:0, etc.), der muss auch die zusätzlichen IP-Adressen in die Konfiguration der DomU aufnehmen.

Bei einer IP-Adresse sieht der Eintrag in der Regel so aus:

vif  = [ 'ip=192.168.1.1']

Bei 2 IP-Adressen dann:

vif  = [ 'ip=192.168.1.1 192.168.1.2']

Die IP-Adressen müssen also mit Leerzeichen ausgelistet werden. Ich musste ganz schön lange suchen, bis ich die richtige Syntax rausgefunden habe.

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UMTS-Stick bleibt bei “Authentifizierung” stehen

Juni 14th, 2010 von Timo Dreger

Ich hatte hier einen USB-UMTS-Stick, der beim Verbindungsaufbau unter Windows XP immer bei der “Authentifizierung” stehen geblieben ist. Manuelles Öffnen der DFÜ-Verbindung gab immer einen Fehlercode 720 zurück. Das scheint ein häufiges Problem zu sein. Es war jedoch schwer eine Lösung zu finden. Nach langer Recherche bin ich jedoch auf einen Hinweis gestoßen: das RAS-Subsystem neu installieren. Das geht am einfachsten mit dem kleinen Tool RArepair. Vielleicht hilft es auch bei ähnlichen Problemen und Fehlermeldungen mit UMTS-Sticks.

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Treiber aktualisieren und Treiber für unbekannte Hardware finden

Mai 28th, 2010 von Timo Dreger

Jeder Admin kennt dies:

  • Man hat ein Problem mit einem PC und möchte erstmal sicher gehen, dass man die aktuellen Treiber verwendet.
  • Man installiert einen PC und hat im Geräte-Manager eine unbekannte Hardware und man weiß wirklich nicht, welcher Treiber nun benötigt wird.

Für beide Probleme gibt es eine kostenlose Lösung: Driver Easy

Die Software durchsucht alle Treiber und die Hardware im System nach möglichen Updates und stellt diese direkt zum Download und zur Installation zur Verfügung. Außerdem ist es in der kostenpflichtigen Version möglich alle aktuell installierten Treiber zu sichern.

(via)

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swaks – Kommandozeilenwerkzeug zum Testen von SMTP

Mai 21st, 2010 von Timo Dreger

swaks ist ein Kommandozeilenwerkzeug zum Testen von SMTP. Möchte man z.B. prüfen, ob TLS ordnungsgemäß funktioniert, hilft einem dieses einfach zu bedienende Tool. Es ist auch für viele weitere Anwendungszwecke geeignet.

Unter Debian kann man swaks auch als Paket einfach installieren (apt-get install swaks). Danach ruft man das Tool einfach über die Kommandozeile auf. Wenn man nur den lokalen SMTP-Server testen möchte, braucht man keinerlei Parameter angeben. Ansonsten bietet der Parameter –help ausführliche Beschreibungen zu den Möglichkeiten.

Möchte man z.B. den lokalen Mailserver darauf prüfen, ob TLS korrekt funktioniert, ruft man swaks mit dem Parameter -tls auf:

# swaks -tls

Die Hilfe sagt zu diesem Parameter:

Require connection to use STARTTLS.  Exit if TLS not available for any reason (not advertised, negotiations failed, etc).

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Citrix Provisioning Server Target Device Update

April 30th, 2010 von Timo Dreger

Wenn man ein Update des Citrix Provisioning Server vornimmt (z.B. von 5.1 SP1 auf 5.1 SP2), dann sollte man auch auf dem Target Device das Update durchführen.
Eine Möglichkeit hierfür ist die vdisk lokal auf einen HyperV Server zu kopieren und dort eine neue VM mit dieser vorhandenen vdisk anzulegen. Hierbei kommt es jedoch manchmal zu dem Problem, dass das Target Device nach dem Deinstallieren der alten Version und dem darauf folgenden Neustart immer einen Bluescreen mit einem 7B Stopcode hat.

Abhilfe schafft folgendes vorgehen:

  • Neue VM in HyperV booten
  • CPS deinstallieren – NICHT neustarten
  • HyperV Intergrationsdienste drüber installieren/reparieren
  • Neustarten
  • CPS installieren
  • herunterfahren, fertig

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